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Die städtebauliche Dimension von Vielfalt


Bei dem Bau von Sozialwohnungen geht es natürlich in erster Linie auch darum, durch kostensparendes Bauen günstige Mieten zu ermöglichen. Bei dem zu erwartenden erheblichen Volumen an neuen Wohnungen, die durch die Wohnungsbaugesellschaften errichtet werden sollen, stellt sich allerding auch die Frage der Verantwortung einer öffentlichen Gesellschaft gegenüber der Stadt und somit auch dem Stadtbild. Ich erachte dabei die Frage für wichtig, inwieweit man Kosteneinsparungen durch standardisierte Architektur erreichen kann, wobei gleichzeitig auf städtebauliche Vielfalt und Individualität geachtet wird.

In einer von mir erstellten Grafik versuche ich meine Gedanken dazu zu veranschaulichen. Oben ist eine Wohnanlage zu sehen, wie ich sie typischerweise von einer Wohnungsbaugesellschaft oder einem anderen Investor auf einer grösseren Freifläche erwarten würde. Unten ist ein Entwurf zu sehen, wie ich ihn mir für eine Stadterweiterung vorstelle. Wichtige Punkte sind hierbei für mich Kleinteiligkeit, Abwechslung, Organität, Individualität. Es handelt sich, wenn man so will, um die Vortäuschung von gewachsener Stadt. Die Grafik ist unter diesem Link abrufbar: http://abload.de/img/husrzjto.jpg

Ich würde mir wünschen, dass darüber nachgedacht wird, inwieweit diese Art von Stadt auch unter Berücksichtigung finanzieller Gesichtspunkte durch Wohnungsbaugesellschaften verwirklicht werden kann, z.B. durch die Verwendung von wiederkehrenden nur leicht veränderten Entwürfen. Ich meine, dass auch mittels Kleinigkeiten wie farblicher Unterteilungen und der Andeutung von Schrägdächern (Berliner Dach) optisch viel erreicht werden kann.


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