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Wettbewerb

Team wiewiorra hopp schwark


Planungsteam

Team Wiewiorrahoppschwark

wiewiorra hopp schwark Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin; BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten, Berlin

Themen

Entwurfserläuterung


Während die Blockränder durch die Schließung gestärkt werden sollen, wird der Rand zur Spree durch die Neubauten perforiert, so dass ein Bezug zum öffentlichen Ufer hergestellt wird. Im ruhigen Blockinnenraum mit Sport und Freizeit betontem Freiflächenangebot gruppieren sich um einen baumbestandenen Quartiersplatz drei Prototypen für den Wohnungsbau: Riegel, Turm und Kubus. Es werden vielfältige Wohnungstypen und -größen angeboten. Während im Riegel mit unterschiedlichen Gebäudetiefen ein typischer Wohnungsmix zwischen 30 und 90 qm umgesetzt werden soll, können im Turm und im Kubus Sonderwohnformen angeboten werden: Wohnungen für Singles oder Alleinerziehende in Kombination mit kleinen Büroeinheiten (homeoffice) bzw. gemeinschaftliche Wohnformen für Senioren oder Pflegeeinrichtungen.
Der Rohbau der drei Prototypen, der mit den Elementen Balkon, Erker und Gebäudeschnitt variiert, besteht im Wesentlichen aus recycelten WBS-Plattenelementen ergänzt mit gedämmten und einfach geputzten Fassadenfertigteilen oder mit einem Plattenmaterial (z.B. Faserzement) bekleidet.

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Das sagt das Beurteilungsgremium:

Die Komposition von Zeile, Kubus und Turm fasst einerseits den Straßenraum der Arcostraße und stärkt damit die Fokussierung des Blicks zum Wasser, lässt andererseits auch auf der Rückseite des Grundstücks Öffnungen und Durchblicke zur Spree für die Bewohnerinnen und Bewohner des Blockinnern frei. Durch das großzügige Freiflächenangebot auf dem eigenen Grundstück wird das Projekt auch über das eigentliche Baufeld hinaus ein Anziehungspunkt. Die programmatische Leidenschaft der Verfasser gilt der recycelten Platte und ihrer Verwendbarkeit für unterschiedliche Typologien.

Fazit: Ob der propagierte Aspekt der Nachhaltigkeit den Anforderungen an Langlebigkeit von Fassaden und Energieeffizienz standhalten und eine heute noch zeitgemäße Lösung für besonders preiswerten Wohnungsbau liefern kann, wird stark bezweifelt. Der Einsatz wiederverwendbarer Baustoffe wird als konstruktiver Beitrag dennoch gewürdigt und könnte als Baustein in der Entwicklung eines auf andere Bauaufgaben übertragbaren ganzheitlichen Baukonzeptes eine maßgebliche Rolle spielen.

Entwurfdetails

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