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Wettbewerb

Team ifau und Jesko Fezer


Planungsteam

ifau und Jesko Fezer

ifau und Jesko Fezer GbR, Berlin

Themen

Entwurfserläuterung


  1. Eine kleine Wohnung ist eine billige Wohnung. Die kleine Wohnung ist nicht als Notbehelf zu denken: Sie ist ein nachhaltiges soziales Modell des Wohnens. Sie kann erweitert oder so mit anderen Räumen und dem Wohnumfeld verbunden werden, dass sie gemeinschaftlich oder abwechselnd genutzt werden kann.
  2. Kleines, verschiedenes und gemeinsames Wohnen. Kleine Wohnungen müssen sehr verschieden sein. Sie sind nicht vollständig und brauchen Ergänzungen. Ein Optionsraum, der nur temporär erwärmt wird, ermöglicht eine simplere Bauweise und geht nur halb in die Mietkosten ein.
  3. Soziale Planung ist ein Prozess der Verhandlung. Nachverdichtung erfordert die aktive Beteiligung lokaler Akteure sowie die Initiative externer Akteure, um die Planungen zu initiieren, zu korrigieren, zu unterstützen und zu ergänzen.
  4. Architektonische Eingriffe sollen den Bestand weiterentwickeln. Planung wird nicht nur aus der Perspektive der neuen BewohnerInnen gedacht, sondern aus dem Blickwinkel der Menschen, Dinge und Räume, die schon da sind.

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Das sagt das Beurteilungsgremium:

Das Projekt schlägt vor, neue Prototypen von Gebäuden mit kleinen Wohnungen zur Nachverdichtung zu entwickeln, die durch einen maximalen Abstand von den Bestandsgebäuden diese kaum beeinträchtigen. Die bestehenden Strukturen und Typologien werden komplettiert, indem neue Wohnungen hinzugefügt oder bestehende Gebäude aufgewertet werden. Der Entwurf schlägt einen bezahlbaren Typus für kleine Wohnungen vor, der Wintergärten als Pufferzone für Klimaaustausch und Energieeinsparung vorsieht und eine große Zahl neuer Wohnungen ermöglicht. Das Erdgeschoss des Neubaus bleibt bewusst offen und funktional, wirkt jedoch fragmentiert.

Fazit: Insgesamt werden hier Mieteinsparungen mit einem besonderen Wohnkomfort verbunden. Es wird ein generischer Gebäudetypus entwickelt, der in der Lage ist, dichte Projekte mit reduziertem ´Fußabdruck´ zu schaffen. Der Entwurf leistet einen Beitrag zur Diskussion über reduzierte Wohnflächen in Kombination mit einem Mehrwert durch Flexibilität und Gemeinschaft. Die Interaktion mit bestehenden Gebäuden ist jedoch begrenzt.

Entwurfdetails

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