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Wettbewerb

Team Baupiloten


Planungsteam

Team Baupiloten

Die Baupiloten BDA, Berlin; ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

Themen

Entwurfserläuterung


Für das Untersuchungsgebiet wird die Entwicklung einer gemischten Sozialstruktur vorgeschlagen, mit dem Ziel ein Generationen übergreifendes, gemeinschaftliches Zusammenleben möglich zu machen. „Co-Housing“, „Co-Working“ und „Co-Konsumieren“ soll auf gemeinschaftlichen Flächen in Nachbarschaft (Garten, Werkstatt, Atelier) und Hausgemeinschaft (Gästewohnung, Dachterrasse, Fahrradkeller, Waschküche) ermöglicht werden. Ausgangspunkt des Wohnprojektes -„Aging In Neighborhood“- ist ein partizipatives Verfahrens mit allen Beteiligten. Als Prototyp für die angestrebte Nutzung wird das Konzept eines 3-4-geschossigen, „durchlässigen Gastgeberhauses“ exemplarisch dargestellt. Privat- und Gemeinschaftsflächen werden hier um einen 3-4-geschossigen Innenraum angeordnet. Auf dem Grundstück werden durch die Wahl der Standorte für die Gästehäuser verschiedene, einheitliche Baufelder geschaffen. Im Baufeld um das bestehende Hochhaus werden die „Gastgeberhäuser“ mit ihren potentiellen Nutzungsschwerpunkten („Lern-Spiel-Haus“, „Fest-Haus“, etc.) exemplarisch beschrieben. Die „Gastgeberhäuser“ sollen in Holzrahmenbauweise mit einer Holzpaneelfassadenverkleidung auf einem massiven Sockel errichtet werden. Die Außenräume werden als private Mietergärten und als halböffentliche Grünflächen für die Bewohner gestaltet.

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Das sagt das Beurteilungsgremium:

Im Mittelpunkt des Entwurfs steht ein partizipativer Prozess. Die sozialen Beziehungen und der Dialog zwischen den Generationen sind Ausgangspunkt für die Ausbildung einer räumlichen Struktur. Der soziale Ansatzpunkt führt zu einem Mehr an Akzeptanz für den Prozess der Verdichtung. Verschiedene, den Bestand ergänzende soziale Einrichtungen und Dienstleistungen in den Erdgeschossen dienen den Beziehungen der ansässigen und neu hinzukommenden Bewohnerschaft.

Fazit: Markenzeichen des Entwurfs ist sein präziser sozialer Ansatz, der das Prinzip des Miteinanders und Entgegenkommens in den Mittelpunkt stellt. Räumliche Beziehungen und die Ausbildung der baulichen Strukturen werden diesem Ansatz entsprechend nicht konsequent geformt. Der dargelegte Ansatz könnte eine höhere Verdichtung erreichen.

Entwurfdetails

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