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Wettbewerb

Team PPAG architects


Planungsteam

Team Ppag

PPAG architects ztgmbh, Wien

Themen

Entwurfserläuterung


In der vorhandenen baulichen Substanz wird insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen keine Basis für einen Erhalt gesehen. Das Volumen für den Neubau („Wohnberg“) wurde aus der Analyse der Belichtungssituation an diesem Ort entwickelt. Mit dem introvertierten benachbarten Wohnhof und dem Kirchenhof soll der ganze Block und die weitere Nachbarschaft in das Konzept integriert werden. „Das Konzept ist ‚eine Stadt in der Stadt‘, die viele grundstücksübergreifende Agenden beinhaltet, keine monofunktionale Ansammlung von Wohnungen. Ein ‚begehbarer Berg‘ mit vielen allgemein nutzbaren Innen- und Freiräumen. Die Wohnungen sind in ihrer Unterschiedlichkeit in Größe und Art auf einen Querschnitt der Bevölkerung programmiert.“ Das gesamte Gebäude ist mit einem System von Wintergärten durchzogen. Eine innere Straße durchzieht die bergartige Struktur, an der alle allgemeinen Nutzungen angeschlossen sind. Fast allen Wohnungen sind „neutrale“ Zimmer zugeordnet, die privat oder gemeinschaftlich genutzt werden können („vielfältige Aneignung“).

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Das sagt das Beurteilungsgremium:

Das Projekt sieht den Abriss der existierenden Garage vor, da sie nach Ansicht der Verfasser einer wirtschaftlichen Bebauung des Grundstücks im Wege steht oder nur aufwändig zu ertüchtigen wäre. Mit einer Strategie der maximalen Grundstücksausnutzung wird ein Volumen erzeugt, welches von den Besonnungswinkeln der umgebenden Bebauung begrenzt wird. Der dadurch entstehende „Berg“ wird mit einer hybriden Programmierung belegt. Neben Wohnungen unterschiedlichsten Zuschnitts und Größe finden sich quartiersbezogene Geschäftsnutzungen und Freizeitangebote, die sich durch das gesamte Gebäude ziehen und es damit zu mehr als einem reinen Mietshaus machen. Die Dichte wird durch die Reduzierung der Raumhöhe weiter erhöht.

Fazit: Der Entwurf sieht eine sehr dichte Bebauung vor. Er besticht vor allem durch die vielfältige Belegung des Gebäudes, die funktionale Programmierung und die Integration öffentlicher Räume. In diesem Sinne öffnet sich das Gebäude der Nachbarschaft und bildet so eine „Stadt in der Stadt“.

Entwurfdetails

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