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Wettbewerb

Team June 14


Planungsteam

Team June14

June 14 Meyer-Grohbrügge&Chermayeff, Berlin; Pichler Ingenieure (Statiker)

Themen

Entwurfserläuterung


Wir generieren eine Architektur der Gastlichkeit (Erdgeschoss), kombiniert mit einer fast vorstädtischen Zurückgezogenheit (Obergeschoss) und totaler Offenheit (Dach). Diese werden radikalisiert und übereinander gelagert. Durch die Überlagerung und Kompression entstehen neue Energien zwischen den Extremen.

Auf allen drei Ebenen definiert das Gebäude die Beziehungen der Bewohner mit dem Außen neu. Das Gebäude erlaubt neue Beziehungen zwischen Nachbarn: denen im eigenen Haus und jenen angrenzender Gebäude. Dieser neue dichte öffentlich/private Raum im Erdgeschoss erlaubt eine unendliche Aktivität und Interaktion. Eine Vielzahl von Ideen kann entstehen durch immer neue Bekanntschaften und Einblicke in Teile des Alltags anderer Menschen, durch unverfängliche, zwischenmenschliche Begegnungen über gemeinsames Kochen und das Leben bis hin zu lebensverändernden Kollaborationen.

Der private Raum fließt in den öffentlichen über und visa versa, dadurch werden beide größer. Das Haus ist keine Skulptur wie die Plattenbauten rundum, sondern trotz seiner starken Form ein Rahmenwerk, eine Maschine, in der neue Lebensformen ausprobiert werden können.

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Das sagt das Beurteilungsgremium:

Der Entwurf schlägt eine strikt auf zwei Geschosse beschränkte bauliche Teppichstruktur vor. Basierend auf einem Grundraster von 4,60 m wird die bebaubare Fläche des Hofes vollständig ausgenutzt. Im Ergebnis entsteht eine Bebauung, die für die Bestandsmieter keine Beeinträchtigung der Sichtbeziehungen mit sich bringt und die gemeinsame Nutzung der Freiflächen auf dem Dach des Neubaus ermöglicht.

Jede Wohnung verfügt über ein Atrium. Glaswände zwischen den Wohnungen ermöglichen eine vollständige Transparenz im Erdgeschoss, die individuell mit Vorhängen reguliert werden kann. Für die Schlafbereiche im ersten Obergeschoss sind Trennwände ohne Durchsicht vorgesehen. Das Dach ist von jeder Wohnung aus zugänglich, öffentlich begehbar und als Park ausgestaltet.

Fazit: Diese in Berlin bislang nicht vorhandene Wohnform sollte weiter untersucht werden. Sie ist verbunden mit der Chance, trotz Nachverdichtung die Blickbeziehungen der bereits dort Wohnenden weitgehend unverändert zu erhalten.

Entwurfdetails

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