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Wettbewerb

  • Das Problem sind in dieser Umgebung die weitläufigen, ungemütlichen Räume. Diese erhält der Entwurf. Stattdessen wäre die Schaffung von kleinteiligen Strukturen und Räumen sinnvoll, die für die Bewohner besser nutzbar sind, klarer gefasst werden und mehr Privatheit und Gemütlichkeit erzeugen.

    • Für mich ist dieser Entwurf für diese Stelle prädestiniert.

    • Die weitläufigen Räume werden nahezu vollständig privatisiert, ohne dem Bestand dafür Qualitäten zurückzugeben. Eine Schrebergartenanlage böte mehr Potential für den Ort.

    • Man könnte den Dachgarten durch Trennwände und niedrige Bäume in verschiedene Nutzungsbereiche aufteilen, z.B. Eiscafe, Kinderspielplatz, Bouleplatz, Gartenschach, vlt sogar Beachvolleyplatz, ... und so eine gemütlichere Struktur schaffen..

  • Interessant, obwohl die Renderings unten das nur bedingt kommunizieren - das Dach sieht dort eher kahl / langweilig aus (ist aber de facto nicht so geplant, soweit ich verstehe). Etwas schade, dass nur 1 Wohnschicht zwischen EG und Dachgarten liegt - vielleicht bedingt durch die Länge der Baustämme oder so, aber m. M. n. nicht sinnvoll. Kann mir vorstellen, dass es deswegen zu radikal wird: dass zu wenig Rückzugsraum vorhanden ist und es in der Praxis dann doch eher Startups, als Privatpersonen, geschweige denn Familien benutzen würden - aber vielleicht täuscht’s mir auch, wer weiß… Wieso der geschlossene quadratische Außenform, das erschließt sich mir nicht ganz, bei diesem ansonsten doch gut begründeten Konzept?

    • Ein derartiges Objekt mit verwinkelten 4 Meter breiten Durchgängen an dieser Stelle wird wahrscheinlich schnell von Start-Ups bestimmter Art entdeckt, sprich in den Wohnungen wird sich Prostitution ansiedeln.

    • da stimme ich auch zu. An sich ganz interessant, weil dieser Entwurf nicht versucht Raumfläche zu maximieren, in dem es in die Höhe geht. Jedoch gibt es hier ganz klar ein Problem der Darstellung, woran das Büro noch stark arbeiten sollte um einen Entwurf besser zu transportieren.

  • Die Idee des Dachgartesn ist interessant, der kann z.B. für Gastronomie, Kinderspielplätze, Aufenthaltsbereiche, ... genutzt werden. Die goße Fläche darunter wird nur teuer geschaffen und ist kaum sinnvoll nutzbar.

    Ein Gebäude muss heute sinnvollerweise aus energetischen Gründen auf dem Boden aufsitzen, um diesen zur Dämmung und Klimatisierung des Objektes mit zu nutzen.

    Eine barrierefreie Nutzungsmöglichkeiten sollte heute bei größeren Neubauobjekten selbstverständlich sein. Das ist neben Rollifahrern auch für Kinderwagen und Ältere erforderlich und Fahrradnutzer sinnvoll.

    Übrigens befindet sich an dieser Stelle nicht, wie von den Architekten behauptet, eine Grünfläche, sondern weitgehend ein großer Parkplatz für Pkw der anderen Anwohner. Bei einer Bebauung an dieser Stelle müssen diese, sowie der Zusatzbedarf durch das neue Gebäude, in eine Tiefgarage verlegt werden.

  • Ich finde diese Lösung für diesen Ort sehr passend: Die funktionale, städtebauliche und typologische Monostruktur des Bestands wird mit begrenzten Interventionen, dennoch radikalen bzw. experimentellen Mitteln, für zukünftige vielfältige Nutzungsansprüche geöffnet und transformiert, ohne dass eine Konkurrenz oder Infragestellung des denkmalgeschützten Städtebaus der Moderne entsteht. Ein spannungsvoller Gegensatz aus Wohnblöcken und der neuen "Teppichstruktur" kann vielfältige innovative Nutzungsformen in den Bestand implementieren. Die Radikaliät der Architektur verspricht auch in Ergänzung zum bisher dort lebenden Milieu ganz anderen Menschen und Milieus eine Heimat geben zu können und so auch eine soziale Mischung zu erzeugen.

  • Uns gefällt besonders an dem Projekt die Durchlässigkeit von öffentlichem Leben, gemeinschaftlichem Miteinander der Bewohner und zurückgezogenem privatem Wohnen. Wir sind auf der Suche nach genau einer solchen Wohnform fürs Altern - da machen aber die vielen Treppen leider ein Problem.