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Wettbewerb

Team Imke Woelk und Partner


Planungsteam

Team Imkewoelk

Imke Woelk und Partner Architekten, Berlin; prominski landschaftsarchitektur, Hannover

Themen

Entwurfserläuterung


Innerhalb der Siedlung wird die Ausbildung von vier Quartieren vorgeschlagen. Diese neuen „Nachbarschaftszonen“ versorgen jeweils 500 Bewohnerinnen und Bewohner mit bedarfsergänzenden Innen- und Außenräumen. Der Freiraum zwischen den Gebäudezeilen wird durch neue „Grünzeilen“ gegliedert. Neben einer Vielzahl von Mietergärten befinden sich hier ein Convienience Store (Supermarkt, Imbiss, Paketdienst, Bank), ein Gemeinschaftshaus (Veranstaltungen, Freizeitangebote, private Feste), Spielplätze, Werkstätten und ein Gästehaus.

Der Kubatur des Gebäudebestandes folgend, schafft ein „Ergänzer“ Raum für Wohngruppen, 1- und 5- Personenhaushalte. Das Erdgeschoss steht sozialen Einrichtungen (Ärztinnen, Altenpflegern und Kinderbetreuungen) offen. Dieser barrierefrei angelegte Neubau ermöglicht älteren Bewohnerinnen und Bewohnern auch in Zukunft in ihrem Quartier zu bleiben. Jüngeren Bewohnerinnen und Bewohnern erlauben flexible Wohntypologien die Etablierung von individuellen Lebens- und Arbeitsformen.

In Einzelfällen wird eine ganze Zeile neu hinzugefügt. Als Spänner-, Laubengang- oder Reihenhausmodell umsetzbar, können sie gemischt und an örtliche Bedingungen anpasst werden.

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Das sagt das Beurteilungsgremium:

Die Kernidee des Beitrags ist, den Bestand in der vorhandenen Struktur behutsam weiterzuentwickeln und gleichzeitig die bestehenden Grünräume in modularer Weise zu aktivieren: Den Wohnzeilen wird eine Freiraum- und Gemeinschaftszeile zur Seite gestellt, die neue Nutzungen für alle Anwohnerinnen und Anwohner bereithält und damit die ungenutzten Potenziale der bestehenden Freiräume nachhaltig verfügbar macht. Das vorgeschlagene Projekt entwickelt ein Modulsystem zur behutsamen Erweiterung der vorhandenen Bausubstanz und Funktionalität, das sich situationsabhängig flexibel auf die Gegebenheiten und Bedürfnisse der bereits ansässigen und neu hinzukommenden Bewohnerschaft anzupassen in der Lage ist.

Neben baulichen Ergänzungen, die Angebote der Infrastruktur, Gemeinschaftsräume und dergleichen aufnehmen können, wird das Grundmodul eines Gartens vorgestellt, das flexibel auf die Wünsche der Nutzenden angepasst parzellierbar ist. Das Wohnungsspektrum im Bestand wird um neue Typen erweitert, wodurch ein Impuls für die Vielfalt der Bewohnerstruktur gesetzt wird. Große Teile des neuen Wohnraumangebots sind barrierefrei.

Fazit: Der Entwurf stellt unterschiedliche Module bereit, die addierbar und erweiterbar sind und somit schrittweise eine Versdichtung innerhalb eines Baufeldes möglich machen. Damit hat der Entwurf ein sehr hohes Umsetzungspotenzial und ist auf viele vergleichbare Situationen übertragbar.

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