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Wettbewerb

Team Duplex


Planungsteam

Duplex Architekten

Duplex Architekten AG, Zürich; Studio Duplex GmbH, Hamburg; TH Landschaftsarchitektur Hamburg, Hamburg

Themen

Entwurfserläuterung


Die Idee des PATCH besteht darin, die vorhandene Struktur mit Hilfe von Passstücken so zu modifizieren, dass ein neues städtebauliches Ensemble mit klar definierten Straßen- und Hofräumen entsteht. Damit wird einerseits begehrter neuer Wohnraum in der inneren Peripherie Berlins geschaffen und andererseits ein „in die Jahre gekommenes” Wohngebiet modernisiert, was zu einer Durchmischung und Verjüngung der Bewohnerschaft führen wird. Dabei vermeidet PATCH jedoch, den typischen geschlossenen Berliner Block zu rekonstruieren. Der Solitärcharakter der „PATCHES“ (kompakte Volumen, Höhenstaffelung) ermöglicht nach wie vor die Ablesbarkeit der einzelnen Gebäude und die durchlässige Bebauung schafft miteinander verbundene Außen-und Innenräume. Als Nutzungen werden Gemeinschaftsflächen (Gemeinschaftshaus mit Clusterwohnungen und dem Seniorenzentrum, Startup-Haus mit Büroeinheiten und Co-Working-Arbeitsplätzen) sowie Flächen für unterschiedliche Wohnansprüche (Budget- und Familienwohnen, Stadtwohnen) vorgeschlagen. Die Balance zwischen experimenteller Vielfalt im Fassadenbild und der Kontinuität der Stadt spielt für das Projekt eine zentrale Rolle. Anleihen an die Architektur der Nachkriegszeit integrieren die Neubauten im Bestand.

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Das sagt das Beurteilungsgremium:

Das Projekt schlägt eine Neuordnung des öffentlichen Raums vor. Aus dem bisher fragmentierten Bereich wird mithilfe baulicher Ergänzungen ein System aus vier großen Innenhöfen entwickelt. Die Verbindung zwischen den Grundstücken bleibt dabei erhalten und ermöglicht ein Kreislaufsystem, das eine flexible Ergeschossnutzung und einen Austausch zwischen den neuen und ansässigen Einwohnerinnen und Einwohnern ermöglicht. Das Projekt vervollständigt das «unfertige» Areal durch Gebäudevolumen etwa gleicher Höhe.

Fazit: Der Entwurf überzeugt durch eine Verdichtung, die gleichzeitig die Qualität des Quartiers im Blick hat. Dies gelingt vor allem durch ein mischungsfreundliches Konzept der Erdgeschosszone. Leider nutzt der Entwurf sein Potenzial nicht für die Verbesserung/ Aufwertung des Wohnungsbestandes – Anknüpfungspunkt für die Akzeptanz des Projekts. Dieser Aspekt müsste bei einer zu empfehlenden Weiterverfolgung des Konzeptes mitgedacht werden.

Entwurfdetails

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